Interview mit Prof. Dr. Thomas Bock im Deutschen Ärzteblatt: "Die Menschen ringen um einen sinnhaften Bezug ihrer Erkrankung"

Zum Interview von Uwe Britten mit Thomas Bock "Die Menschen ringen mit einem sinnhaften Bezug ihrer Erkrankung" im Deutschen Ärzteblatt PP, Heft 8, August 2015, Seite 364:

Drei Viertel aller Befragten des Projekts hatten angegeben, ihre Erkrankung sei eng mit ihrem eigenen Leben verwurzelt, und verstanden ihre Psychose oft völlig anders als Fachleute dies meistens tun. Menschen mit Psychosen sind mit so existenziellen Themen wie der Balance von Nähe und Distanz, Sein und Nichtsein, oder Autonomie und Bindung konfrontiert. "Die Genetik oder die Transmitter im Gehirn erklären allein keine Psychose oder irgendeine andere psychische Beeinträchtigung. Unabhängig von der therapeutischen Schule muss die Psychosenbehandlung biografisch orientiert sein.", fordert Thomas Bock deshalb, der sich einem humanistisch-anthropologischen Psychotherapieverständnis verpflichtet sieht.

(Hans Schultze-Jena)

Das Interview finden Sie auf der Seite des Ärzteblattes.

Zur Newsübersicht

Einen Kommentar schreiben