Jubiläumskongress an der Charité

„PsychosenPsychotherapie - selbstverständlich“

Am 7./8.Oktober trafen sich seit 2005 an der Charité zum nun 25. Mal TeilnehmerInnen verschiedener psychiatrischer Berufsgruppen zu Themengebieten aus der Psychotherapie von Menschen mit Psychosen. Andreas Heinz, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité und Gastgeber der 25 Kongresse hielt den Eröffnungsvortrag zu „Psychosen als Ringen um Selbstverständlichkeit - therapeutische Perspektiven“. Mit ihrem Beitrag „Rückblick und Ausblick - ein Überblick“ berichtete Dorothea von Haebler über die Entwicklung seit dem ersten Überregionalen Symposium zur PsychosenPsychotherapie an der Charité vor zwölf Jahren und seit der Gründung des DDPP 2011. Stefan Klingberg stellte in seinem Vortrag „Kognitive Verhaltenstherapie bei psychotischen Störungen - Brückenschlag von der empirischen Wissenschaft zur hilfreichen Beziehung“ zahlreiche Studien sowie die Perspektiven der kognitiven Psychosen-Psychotherapie vor. Günter Lempa zeigte in seinem Vortrag „Psychodynamische Psychosentherapie: Von der Aufdeckung des Unbewussten zur Co-Konstruktion psychischer Struktur“ die Entwicklungen und Veränderungen der psychodynamischen Psychosen-Psychotherapie auf. In einer Podiumsdiskussion wurden die unterschiedlichen Aspekte für die ambulanten und stationären Settings mit den Zuhörerinnen diskutiert. Es fanden 13 kasuistisch-technische Seminare statt, die eine intensive und effektive Arbeit in Kleingruppen mit je zwei Dozenten ermöglichten. Den Abschluss des Symposiums bildete Monika Zimmer mit ihrer Vorstellung der „Berufsbezogenen Selbsterfahrung - Kompetenzerweiterung für die Arbeit mit sozialen Systemen“. Dorothea von Haebler bedankte sich sehr bei den Helfern und Teilnehmern und lud alle Teilnehmer zum nächsten DDPP-Kongress vom 4. bis 6. Mai 2018 mit dem Thema Wann - wenn nicht jetzt? PsychosenPsychotherapie im Kontext Psychiatrischer Kliniken und Abteilungen ein.

Zur Newsübersicht