Modifizierte psychodynamische Psychotherapie für Patienten mit Schizophrenie – eine randomisiert-kontrollierte Wirksamkeitsstudie (MPP-S Studie)

Leitung: Prof. Dr. Dorothea von Haebler, IPU Berlin; PD Dr. Christiane Montag, Charité Berlin; Dr. Günter Lempa, München

Psychotherapie ist nachgewiesenermaßen wirksam in der Therapie von Menschen mit Psychosen. Obwohl die psychodynamische Psychotherapie schizophrener Patienten seit Jahrzehnten erfolgreich angewendet wird, liegt bislang noch keine systematische Untersuchung vor, die den geltenden wissenschaftlichen Kriterien genügt. Die MPP-S Studie kann einen wesentlichen Beitrag in der psychodynamischen Psychotherapieforschung liefern, indem sie die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit psychodynamischer Psychosenpsychotherapie überprüft.

Untersucht werden die Auswirkungen der psychodynamischen Psychotherapie auf das psychosoziale Funktionsniveau der Patienten (primäres Studienziel), die Auswirkungen auf die spezifische Symptomatik, auf die Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung, auf die Parameter der „psychischen Struktur“, der metakognitiven Funktionen und der Mentalisierungsfähigkeit, sowie die Auswirkungen auf die Fähigkeit, interpersonelle Probleme zu lösen.

Weitere Informationen zur MPP-S Studie erhalten Sie hier.

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