Reform des Zugangs zur Psychotherapie im TSVG vorerst gestoppt

Am Freitag haben sich die Gesundheitspolitiker der großen Koalition mit Gesundheitsminister Jens Spahn darauf geeinigt, die Reform des Zugangs zur Psychotherapie nicht innerhalb des TSVG neu zu regeln. Dies soll zu einem späteren Zeitpunkt in einem eigenständigen Gesetz geschehen.

Das ist eine Anerkennung und ein Erfolg des großen Proteststurms gegen das TSVG von den Berufsverbänden, PsychotherapeutInnen, PatientInnen, Angehörigen und auch des DDPP e.V.

Der DDPP e.V. sieht auch die dringende Notwendigkeit den Zugang zur psychotherapeutischen Versorgung für schwer und komplex psychisch erkrankte Menschen deutlich zu verbessern. In einem eigenständigen Gesetz hierzu kann diesem Ziel sicherlich eher Rechnung getragen werden.

Der DDPP e.V. wird sich auch hier mit weiteren Vorschlägen im Sinne eines schnelleren und selbstverständlicheren Zugangs zu qualitativ hochwertiger Psychotherapie für Menschen mit komplexen psychischen Erkrankungen einbringen. Dafür wird die multiprofessionelle Zusammenarbeit aller Berufsgruppen, die Menschen mit Psychosen behandeln, therapieren oder begleiten, mitbedacht werden müssen. 

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