Aktuelle Meldungen rund um den DDPP

Hier finden Sie Mitteilungen, Wissenswertes und Veranstaltungshinweise unserer Mitglieder und Mitgliedsorganisationen sowie im Bereich der Psychosen-Psychotherapie engagierten Verbände. Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, um nichts zu verpassen!

Systemische Therapie in die vertragspsychotherapeutische Versorgung integriert

Seit dem 1. März 2020 ist die geänderte Psychotherapie-Vereinbarungin Kraft getreten und von der kassenärztlichen Bundesvereinigung veröffentlicht worden. Besonders erfreulich ist hier die Ankündigung der Abrechenbarkeit der systemischen Therapie als Kassenleistung voraussichtlich ab dem 01. Juli 2020. Die Änderungen in der Einbeziehung der Systemischen Therapie in die vertragspsychotherapeutische Versorgung bietet eben auch Menschen mit Psychosen eine zusätzliche Möglichkeit: die Therapieform selbst ermöglicht das „Mehrpersonensetting“, d.h. den Einbezug relevanter Bezugspersonen. Dadurch gibt es eine Chance, innerhalb der Psychotherapiekassenleistung auch Bezugspersonen aus anderen Berufsgruppen und anderen Versorgungssektoren miteinzubeziehen, wobei die Psychotherapie zum verbindenden Baustein einer Komplexleistung werden kann. Wir sehen dies auch als Chance, den Open dialog - Ansatz in der Regelversorgung umzusetzen. Die gesamte geänderte Psychotherapie-Vereinbarung können Sie hier einsehen.

Neue Kerbe erschienen – Psychosen-Psychotherapie in neuen Kontexten

Frisch gedruckt liegt das neue Kerbe-Heft mit dem Schwerpunkt „Psychosen-Psychotherapie in neuen Kontexten“ vor. Unter den Herausgebern und Autoren finden sich sehr viele aktive DDPP Mitglieder: Referenten, Dozenten und Vorstandsmitglieder. In diesem Themenheft wird erkundet, mit welchen strukturellen und inhaltlichen Hürden Menschen mit Psychosen konfrontiert sind, um eine Psychotherapie in Anspruch nehmen zu können. Welche psychotherapeutische Grundhaltung in den verschiedenen Berufsgruppen, die mit Menschen mit Psychosen arbeiten, ist notwendig, damit tragfähige und verlässliche Beziehungen etabliert werden können? Zudem wird der Frage nach neuen Versorgungsmodellen und unterschiedlichen Behandlungssettings vom stationären bis tief in die Gemeindepsychiatrie für Menschen mit Psychosen nachgegangen.
Weitere Informationen zum aktuellen Heft finden Sie hier.

Deutliches Signal an die Politik: 54.134 Stimmen für mehr Personal und Behandlungszeit in der Psychiatrie!

Die Petition an den Bundestag für mehr Personal und Behandlungszeit in der Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde von über 50 000 Stimmen aus Verbänden, Institutionen, Professionellen, Angehörigen und Betroffenen unterstützt und verdeutlicht damit, dass dieses Thema eine sehr hohe gesellschaftliche Relevanz hat. Natürlich ist dieses ein Kernthema der Arbeit im DDPP, denn Menschen mit Psychosen bekommen noch immer viel zu wenig (psycho-)therapeutische Behandlung aufgrund von Mangel an Zeit und Personal.

Wir freuen uns mit den Initiator*innen der Petition vom Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) an diesem gemeinsamen und menschlichen Erfolg und ihrem trialogischen Engagement, das diese breite Unterstützung mobilisiert hat. 

Leiblichkeit-Psychose-Psychotherapie

Zur CME-zertifizierten Fortbildungsreihe "Psychotherapie für Menschen mit psychotischen Erkrankungen: Psychodynamische Verfahren" lädt das Berliner Netzwerk für Psychosenpsychotherapie am 29.02.20202 alle Interessierten an die Charité Berlin (Hörsaal Innere Medizin) ein. 
In den Vorträgen dieser Veranstaltung werden Zwischenleiblichkeit und Körper, musiktherapeutische Ansätze als auch das Phänomen des Stimmenhörens in der Psychotherapie der Psychosen beleuchtet und anschließend diskutiert.
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Das geht uns alle an! Mehr Personal und Behandlungszeit in der Psychiatrie

Ihre Stimme wird noch vor dem 24.12. gebraucht! Für die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Psychosen ist Personal und Behandlungszeit in jeder Phase der Erkrankung eine Grundvoraussetzung. Diese Behandlungszeit ist auch im stationären Rahmen erforderlich und von den aktuellen Leitlinien gefordert. Bis zum 24.12.2019 steht eine Petition an den Bundestag zur Unterzeichnung  bereit, es fehlen noch immer viele Stimmen. Mit Ihrer Unterschrift können Sie sich dafür einsetzen, dass „ausreichend Personal und genügend Zeit für eine gute Behandlung zur Verfügung stehen“. Bitte unterstützen Sie diese so dringend notwendige Petition und senden Sie diese an Ihre Kontakte weiter.

Unterzeichnen Sie JETZT für mehr Personal und Behandlungszeit in der Psychiatrie

Für die psychotherapeutische Behandlung von Menschen mit Psychosen ist Personal und Behandlungszeit in jeder Phase der Erkrankung eine Grundvoraussetzung. Diese Behandlungszeit ist auch im stationären Rahmen erforderlich und von den aktuellen Leitlinien gefordert. Eine Petition an den Bundestag steht zur Unterzeichnung bis zum 24.12.2020 bereit, es fehlen noch viele Stimmen. Mit Ihrer Unterschrift können Sie sich dafür einsetzen, dass „ausreichend Personal und genügend Zeit für eine gute Behandlung zur Verfügung stehen“. Bitte unterstützen Sie diese dringend notwendige Petition und senden Sie diese an Ihre Kontakte weiter: —hier.

Bericht vom Herbst-Symposium „Manie“ des DDPP an der Charité vom 26. und 27. Oktober 2019

Das diesjährige überregionale Herbstsymposium des DDPP e.V. setzte sich am 26. und 27. Oktober 2019 mit der psychotherapeutischen Behandlung der Manie auseinander, die auf großes Interesse traf. Konsens war, dass psychotherapeutische Gespräche mit und ohne pharmakologische Intervention möglich bzw. notwendig sind. Und dies selbstverständlich auch im akuten Zustand, im stationären und im ambulanten Rahmen. Psychotherapie der Manie ist in jeder Phase und in jeder Schwere der Erkrankung angebracht, so Dorothea von Haebler als Vorsitzende des DDPP e.V. zur Eröffnung des Symposiums. Die Vorträge hierzu, in denen verschiedene Perspektiven, Verfahren und Settings dargestellt wurden, sollen in der Folge zusammengefasst werden.

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Bei uns kommt keiner zu spät: Anmeldung zum Herbst-Symposium „Manie“ noch möglich

Am 26. und 27. Oktober 2019 veranstaltet der DDPP e.V. sein Herbstsymposium „Manie“ an der Charité. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie psychotherapeutisches Arbeiten in der Manie gelingen kann. Sowohl die therapeutische Sicht wie die des Menschen mit Manie als auch des/der Psychiater*in finden Raum und werden aus verschiedenen therapeutischen Verfahren heraus diskutiert. Dabei wird Psychotherapie nicht als Alternative zur Pharmakotherapie angesehen, sondern als indizierter und notwendiger Teil der Behandlung. Zur Anmeldung geht es hier.

Interdisziplinäre Psychosentherapie – Was ist das? Bei uns können Sie das sogar studieren!

Am 15. November 2019 findet von 13.45 Uhr bis 19.00 Uhr ein Infotag zum berufsbegleitenden Studiengang „Interdisziplinäre Psychosentherapie“ statt. Der Studiengang ist eine Kooperation der IPU Berlin, Charité Berlin, des UKE Hamburg sowie der KHSBerlin. Wenn Sie mit Menschen mit Psychosen arbeiten, sind Sie herzlich eingeladen den Studiengang näher kennenzulernen. Sie können fachliche und persönliche Fragen zum Studium zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Erstmals verfahrensgemischtes Fallseminar auf dem Herbstkongress: "Manie"

Auf dem Berliner überregionalen Symposium/DDPP Kongress vom 26. – 27. Oktober 2019 wird erstmalig ein verfahrensgemischtes Kasuistisch-Technisches Seminar von Dr. med. Dipl.-Psych. Sabine Dührsen (PA) und Prof. Dr. Dr. Thomas Schnell (KVT) angeboten. Die anderen Angebote bestehen wie bekannt weiter: hier geht es zur Symposiumsanmeldung.