Berliner Überregionales Symposium für PsychosenPsychotherapie

13.10.2018–14.10.2018

Wenn Therapeuten und Patienten sich nicht finden
Wege zu Menschen mit Psychosen in Heimen oder Obdachlosigkeit

Obdachlosigkeit und Unterbringung in geschlossenen Heimen sind extreme und vielfach kritisierte Folgen der Begegnung zwischen Menschen mit Psychosen und unserer Gesellschaft und deren Versorgungsstrukturen.

Zu diesem Herbstkongress des DDPP wollen wir die Fragen stellen und diskutieren, inwieweit psychotherapeutisches Denken und Handeln in diesem Bereich, in dem Brüche von Biographien stattfinden, einen größeren Raum einnehmen sollten. 

Es gehört zu den Zielen des DDPP, auch Menschen mit Psychosen mit Psychotherapie zu erreichen, bei denen weder diese selbst, noch das Umfeld Wirksamkeit und Verfügbarkeit im Blick haben.

Häufig sind diese Menschen in einer Situation, in der sich problematische Konstellationen aufschaukeln und dann hastiges und unreflektiertes Agieren stattfindet. Ein psychotherapeutisches Denken könnte hier eine zusätzliche Perspektive bieten. Möglicherweise könnten dann auch Krisen abgewendet werden und Menschen mit Psychosen andere Wege finden.

Auf dem Kongress werden Experten eine Bestandsaufnahme zur geschlossenen Unterbringung referieren und Experten aus den Bereichen Obdachlosigkeit und geschlossenen Heimen von ihren psychotherapeutischen Erfahrungen berichten und diese zur Diskussion stellen.

Neben den Vorträgen und Diskussionen finden Kasuistisch-technische Seminare (KTS) unterschiedlicher psychotherapeutischer Verfahren statt, die von jeweils zwei erfahrenen DozentInnen geleitet werden. Eingeladen sind alle Berufsgruppen, die in der Psychiatrie tätig sind. Einige KTS stehen auch Betroffenen und Angehörigen offen.

Wir freuen uns sehr, Sie zu unserem Symposium begrüßen zu können! 

Die Anmeldung ist ab sofort möglich! 

Ort: Berlin

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